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Stand: 12.03.2015

Pressemitteilung

Stiftung spendet 6000 Masken für die Caritas

Spendenübergabe Masken in St. JohannesUnternehmer Senad Karic (links) übergab Mund-Nasenschutz-Masken an die „Athletes for Charity Stiftung“, deren Stiftungspräsident Marco Steffan sie Leiterin Elisabeth Grimberg im Caritas-Förderzentrum St. Johannes & St. Michael überreichte. Henning Wiechers / Caritasverband für die Diözese Speyer

Insgesamt 6000 Mund-Nasen-Schutzmasken bekamen am Donnerstag, 2. Juli, drei Einrichtungen des Caritasverbandes für die Diözese Speyer als Spende von der im südhessischen Lampertheim ansässigen "Athletes for Charity Stiftung" (A4C-Stiftung). Marco Steffan, Vorsitzender des A4C-Stiftungsrates und Stiftungspräsident, überbrachte die mit je 2000 Masken gefüllten Kartons. 

Gemeinsam mit dem ursprünglichen Spender Senad Karic, Inhaber des Mannheimer Unternehmens Handelspark, übergab die "Athletes for Charity Stiftung" jeweils 2000 Masken im Ludwigshafener Caritas-Förderzentrum St. Johannes & St. Michael, im Caritas-Altenzentrum St. Josefspflege in Ludwigshafen-Mundenheim und im Caritas-Altenzentrum St. Martha in Speyer. 

"Ich bin sehr dankbar für diesen Nachschub", bekundete Elisabeth Grimberg, Leiterin des Caritas-Förderzentrums St. Johannes & St. Michael bei der Übergabe. In ihrer Einrichtung leben Menschen mit psychischen Erkrankungen, Multipler Sklerose  oder ähnlichen neurologischen Erkrankungen. Die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen haben deshalb einen hohen Bedarf an dem im medizinischen Bereich auch als OP-Maske bezeichneten Mund-Nasen-Schutz. Die Masken sind zur einmaligen Verwendung vorgesehen und sollen die Verbreitung von Speichel- und Atemtröpfchen der sie Tragenden verhindern und so deren Gegenüber schützen.

Maskenübergabe in der St. JosefspflegeDer Präsident der „Athletes for Charity Stifung“, Marco Steffan, und der Unternehmer Senad Karic übergaben 2000 Mund-Nasen-Schutzmasken an den Abteilungsleiter für die Caritas-Altenzentren Timo Kittler, den Leiter des Caritas-Altenzenrums St. Josefspflege, Thomas Kraska, und die Pflegedienstleiterin Jennifer Haag. Caritas-Altenzentrum St. Josefspflege

Gebraucht würden aktuell unter den Bedingungen der Corona-Krise die Masken nicht nur für die rund 100 Mitarbeitenden der Gesamteinrichtung, sondern auch für deren Kunden in vielen Alltagssituation. "Für die Gruppe der MS-Erkrankten ist es äußerst wichtig, Infektionsrisiken zu vermeiden", sagte Elisabeth Grimberg. "In den ersten Wochen der Krise hat ein großer Mangel an Masken geherrscht und die Preise sind enorm gestiegen." Inzwischen hätten sich die Situation und auch die Preise zwar etwas entspannt. "Aber die jetzt gespendeten Masken sind immer noch eine große Hilfe", so Grimberg.  

"Hilfe zu leisten, die direkt da ansetzt, wo sie nötig ist und bei der auch alles vor Ort ankommt, das hat sich die A4C-Stiftung auf die Fahnen geschrieben", betonte Stiftungspräsident Marco Steffan. Und in diesem Sinne sei für die von Senad Karic der Stiftung gespendeten Masken umgehend nach Empfängern gesucht worden, für die diese Spende eine wirkungsvolle Unterstützung sein könne. "Die Entscheidung für die drei Einrichtungen des Caritasverbandes ist durch Gespräche befördert worden, die ich im Rahmen eines weiteren gesellschaftlichen Engagements führen konnte. Das ist die so genannte Mannheimer Runde, der neben meinem Unternehmen auch der Speyerer Caritasverband angehört," sagte Steffan. 

Die A4C-Stiftung hat es sich zur Kernaufgabe gemacht, kranken und benachteiligten Kindern zu helfen. "Sie widmet sich als Memorialstiftung auch dem Andenken an den an Krebs verstorbenen Lampertheimer Alexander Breithaupt, der mein bester Freund war", wie Marco Steffan berichtete. "Dessen vorbildliches Engagement für Kinder hat auch die Ziele der Stiftung beeinflusst. Sport spielt, wie der Stiftungsname andeutet, dabei eine wichtige Rolle", erklärte der Präsident. "Mit unterschiedlichen sportlichen Aktionen und Aktivitäten setzen wir uns für unsere Schützlinge ein, machen ihnen Mut und schenken ihnen ein Lächeln". Aber die Hilfe für Kranke und Benachteiligte beschränke sich nicht ausschließlich auf den Kreis der Kinder. "Ich habe das Angebot der Mund-Nasen-Schutzmasken-Spende von Karic gerne angenommen und ganz pragmatisch entschieden, sie an die Caritas-Einrichtungen weiterzugeben, wo im Dienst am Menschen eben der Bedarf für sie besteht."

Senad Karic machte deutlich, dass er mit der Spende aus den Beständen seines Handelsunternehmens auch eine Dankesgeste verbinde: "Wir haben viele Atemschutzmasken verkauft und sind bislang selbst gesund durch die Corona-Pandemie gekommen. Dafür bin ich sehr dankbar und möchte der Gesellschaft zurückgeben und insbesondere gesundheitlich gefährdeten Personen mit der Spende helfen."  

Maskenübergabe in St. MarthaUnternehmer Senad Karic, die Leiterin des Caritas-Altenzentrums St. Martha, Gudrun Wolter, Präsident Marco Steffan der „Athletes for Charity Stiftung“, Marco Steffan und der Abteilungsleiter für die Caritas-Altenzentren Timo Kittler trafen sich am 2. Juli zur Übergabe von 2000 Mund-Nasen-Schutzmaske. Mechthild Möbus / Caritasverband für die Diözese Speyer

Auch im Mundenheimer Caritas-Altenzentrum St. Josefspflege wurde das Masken-Paket mit Dankbarkeit von Einrichtungsleiter Thomas Kraska und Abteilungsleiter Timo Kittler entgegengenommen. Ebenso in Speyer: Über die 2000 Masken der Stiftung A4C freute sich auch Gudrun Wolter, Einrichtungsleiterin im Caritas-Altenzentrum St. Martha. Sie bedankte sich bei Senad Karic, der zusammen mit Stiftungspräsident Marco Steffan die Masken für die Mitarbeiterschaft übergab. "Das ist eine große Erleichterung, denn wir benötigen jeden Tag etliche Masken: Eine Mitarbeiterin beziehungsweise ein Mitarbeiter braucht pro Schicht eine Maske", erklärte Gudrun Wolter den Bedarf an medizinischen Masken in ihrer Einrichtung. Der Schutz von Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen vor Covid19 habe oberste Priorität: "Wir leben Hygiene in unseren Einrichtungen", betonte Timo Kittler, Abteilungsleiter für die Caritas-Altenzentren der Caritas Betriebsträgergesellschaft Speyer. Die hohe Sorgfalt für Schutzmaßnahmen und ihre disziplinierte Anwendung durch die Mitarbeiter*innen habe sich gelohnt, denn die Einrichtungen des Caritasverbandes Speyer sind bis jetzt gut durch die Corona-Krise gekommen.

Text und Fotos: Henning Wiechers und Mechthild Möbus für den Caritasverband für die Diözese Speyer